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Hoffen auf die Zeit danach

Wir hatten Glück. Zwischen den Corona-Shutdowns war Ende Juni Zeit für einen ebenso kurzentschlossenen wie kurzen Urlaub auf Amrum. Einmal auf Schienen durch die Republik für ein bisschen Nordseeluft, Salzwasser, Wind, ein paar Wellen.

Alles wie gehabt? Nicht ganz.

KniephakenFenster 2020 1Ein Fenster als kleine Barriere zwischen Tourist und Natur - der Urlaub fühlte sich in diesem Jahr etwas anders an als sonst. Ein Teil des Kniephakens in Wittdün - Ebbe und Flut interessieren sich nicht für die Sorgen der Insulaner vor ausbleibenden Gästen (Foto: Attenhauser)Ein junger Gastronom aus Norddorf berichtete von der Stille auf der Insel. Joggen auf leeren Straßen und Wegen – ein für ihn ungewohntes Erlebnis. Ein Erlebnis, das für einige Amrumer Unternehmer Folgen haben kann. Das werde das kommende Jahr zeigen, meinte der Mann – noch nichts ahnend vom zweiten Lockdown im Winter.

Andere erzählten von alten Amrumer Vermietern, denen die von Touristen befreite Insel Gelegenheit zum Strandspaziergang geliefert haben soll, für einige wohl zum ersten Mal seit Jahren. Die Ruhe auf der Insel, die Touristen selbst in der Hochsaison finden – diesmal könnte sie Unternehmen vernichten. Jetzt ist die Insel wieder stillgelegt. Medien berichten erneut von Kurzarbeit in der Hotellerie, von vergeblichen Anstrengungen, Gäste mit Abstand zu bewirten.

Das nächste Jahr soll besser werden. Die Buchung für das kommende Jahr steht, es soll ein längerer Urlaub als der vor einem halben Jahr werden!

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