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Meinung: Strandpreisvergleich – kann man knicken

Der Reiseanbieter Travelbird hat einen Strandpreisvergleich für das Jahr 2018 veröffentlicht. Der Amrumer Strand ist darin einer von 17 deutschen und etwa 300 international bewerteten Stränden – und unter den gelisteten heimischen Stränden der demnach teuerste. Bewertet hatte der Reiseanbieter die Preise für Sonnencreme, Wasser, Bier, Speiseeis, Mittagessen und Extrakosten wie beispielsweise Strandgebühren oder dem Mietpreis für eine Liege. Demnach kostet das Stranderlebnis auf Amrum insgesamt 38,33 Euro. List auf Sylt landet mit 28,71 Euro im Mittelfeld, vergleichsweise billig ist es gar am Falkensteiner Ufer zu Hamburg mit 19,80 Euro. Während aber am Falkensteiner Ufer die Extras gar nichts kosten, summieren sich diese Extras nach Angaben von Travelbird auf Amrum auf 16 Euro. Streicht man jedoch die Extra-Kosten, relativiert sich der vermeintliche Gesamt-Strandpreis – und von Strandgebühren oder einer Strandkorbpflicht ist auf Amrum weit und breit nichts zu sehen. Die Schönheit eines Strandes bewertet Travelbird eigenartigerweise nicht. Das ist vielleicht auch ganz gut so – dann wäre Amrums Strand unbezahlbar.

(rob)

Der Vergleich im Netz:

https://www.travelbird.de/strandpreisvergleich-2018/

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